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NEWSLETTER Nr. 01/2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein eigenes Unternehmen zu führen, ist nicht nur eine große Verantwortung, sondern zugleich eine große Freiheit. Die Gründerinnen, die wir mit dem Unternehmerinnenbrief NRW auszeichnen, berichten immer wieder von dieser Erfahrung. Sie erleben nicht selten, dass sie zwar mehr arbeiten als zu Zeiten einer Festanstellung, dies aber mit einer viel größeren Freude und Zufriedenheit tun.

Was daraus werden kann, das wollen wir Ihnen in Zukunft häufiger erzählen. Dass Gründerinnen, die mit dem U-Brief ausgezeichnet werden, aus kleinen Selbstständigkeiten Großes machen.
Dazu sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen: Auf ausgezeichnete Gründerinnen, die ihre Wachstumsgeschichte vorstellen wollen, auf Beraterinnen und Begleiter, die von diesen Geschichten wissen.

Von mutigen Anfängen und Neuanfängen aus den Regionen berichten wir Ihnen in diesem Newsletter.
Und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

 

News für das U-Brief-Netzwerk

Veränderungen bei der Förderung der Unternehmensberatung

Mit Beginn des Jahres 2016 wurde die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen – zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen – neu ausgerichtet. Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows" fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung", „Gründercoaching Deutschland", „Turn-Around-Beratung" und „Runder Tisch" zusammen. mehr ...

10 Jahre Cartier Women's Initiative Award

Seit 10 Jahren gibt es den internationalen Gründerinnenpreis von Cartier. Er fördert durch intensives Coaching und Begleitung Gründerinnen aus aller Welt. Hatten sich 2007 noch 360 Frauen beworben, so waren es 2015 bereits 1.800. 162 Finalistinnen konnten von der intensiven Begleitung ihrer Gründung profitieren. Die Studie, die anlässlich des Zehnjährigen erschienen ist, fasst die Erfolge des Programms zusammen. So haben die ausgezeichneten Gründerinnen insgesamt 5.000 Jobs geschaffen, mehr als 80 Prozent der Start ups sind noch immer am Markt. Alle Ergebnisse und Porträts der Gründerinnen gibt es in einer Broschüre (zum Download)

U-Brief-Termine

Emscher-Lippe
Nächster Bewerbungsschluss: 31. Mai 2016

Hellweg-Sauerland
Nächster Bewerbungsschluss: 20. Oktober 2016

Münsterland
Nächster Bewerbungsschluss: 15. Juni 2016

Rheinland
Nächster Bewerbungsschluss: 31. Mai 2016

Rhein-Wupper
Nächster Bewerbungsschluss: 2. September 2016

 

Gründerinnen aus den Regionen

Sie sind ausgezeichnet!

Der Unternehmerinnenbrief NRW zeichnet nicht nur Gründerinnen aus. Auch Frauen, die bereits länger selbstständig sind und mit ihrem Unternehmen wachsen, können sich um die Auszeichnung und die damit verbundene Unterstützung bewerben. Im ersten Quartal 2016 haben wir auch Unternehmerinnen ausgezeichnet, die neue Schritte in Richtung Wachstum gehen wollen oder schon gegangen sind.

Petra Heide

Petra Heide, Feine Räume 
Räume mit Vorstellungskraft
Manche Menschen können das: In einer leeren oder unrenovierten Wohnung stehen und sich genau vorstellen, wie es hier mal aussehen könnte. Petra Heide hat diese Gabe. Und sie hat sie zum Geschäft gemacht. Home Staging ist der neue Schwerpunkt der Immobilienmaklerin aus Neukirchen-Vluyn. Den Charakter ihrer Dienstleistung bringt der Unternehmensname auf der Punkt: Feine Räume. (weiterlesen)

Birgit Faude

Birgit Faude (KO-SI-MA Konzept-deSign-Marketing)
"Mein Herz schlägt für das Marketing"
Erdbeeren sind rot. Normalerweise. Bei Birgit Faude sind sie türkis und das hat einen einfachen Grund. „Mit der türkisen Erdbeere kann ich erklären, wie Marketing funktioniert. Eine türkise Erdbeere ist etwas Besonderes. Das muss ich zeigen und ich muss meine Kunden kennen, sonst kauft sie keiner.“ In ihrer Marketing- und Grafik-Agentur geht es genau darum: Stärken zeigen und diese gut in Szene setzen. (weiterlesen)

Christina Kuhnert

Christina Kuhnert, Beratung Coaching Moderation
"Meine Nische ist meine Erfahrung"
„Um qualitativ gut zu arbeiten, muss ich ein stabiles Team haben.“ Was klingt wie eine Binsenweisheit, ist allzu oft nicht Realität. Gerade in sozialen Berufen, so die Erfahrung von Christina Kuhnert, stehen Prozesse und Strukturen der eigenen Arbeit  selten auf der Tagesordnung. Als Beraterin, Coach und Moderatorin unterstützt sie genau das: Dass Teams, Unternehmen und auch Einzelpersonen sich in ihrer Rolle und auch miteinander wohlfühlen. Dass ihre Arbeit so organisiert und gestaltet ist, dass niemand daran krank wird und dass die Ergebnisse gut sind. (weiterlesen)

Nina Eckhardt Nina Eckhardt, zweites frühstück
"Wir sind besser als große Agenturen"
Nein, gefrühstückt wird in der Agentur „zweites frühstück“ nicht gemeinsam. Auch Kundengespräche finden nicht am Frühstückstisch statt. „Ich suchte eine Metapher für positive Kommunikation“, sagt Nina Eckhardt über den ungewöhnlichen Namen ihrer Agentur. „Frühstücksatmosphäre steht für eine vertraute Art von Zusammenarbeit. Ich arbeite mit meinen Kunden kollegial und auf Augenhöhe. Wir haben das Fachwissen, der Kunde hat das Marktwissen.“ (weiterlesen)
Katja Moseler Katja Moseler, visioneblu
"Ich möchte, dass mein Design etwas bewirkt"
„visioneblu soll leben. Die Firma möchte ich nicht allein sein. Sie soll auch durch Mitarbeiter leben.“ Mit dieser Vision ist Katja Moseler 2011 in die Selbstständigkeit gestartet. Nach den ersten Jahren im Homeoffice, wo der Platz zu begrenzt war, um mit Personal zu arbeiten, ist sie mit ihrer Agentur 2015 in ein Ladenlokal im Hertener Stadtteil Disteln umgezogen. Jetzt hat sie neben ihrem eigenen Schreibtisch auch Raum für zwei weitere Arbeitsplätze. (weiterlesen)

Außerdem wurde ausgezeichnet:

Frederike Blume, Freinäher - Emscher-Lippe

Ihr Porträt finden Sie im nächsten Newsletter und bald auf der Website.

 

Hier engagieren sich Patinnen und Paten

Was Unternehmerinnen und Unternehmer weitergeben

Eine Patenschaft hilft nicht nur der Gründerin. Sich an eigene Erfahrungen zu erinnern oder das eigene Tun noch mal mit anderen Augen zu sehen, ist auch für Patinnen und Paten ein spannender Prozess. Wir freuen uns, dass es immer wieder gelingt, Frauen und Männer für diese ehrenamtliche Aufgabe zu gewinnen.

Dr. Kirsten Schubert

Dr. Kirsten Schubert, reef consulting
begleitet Vera Ihlefeldt-Schlipköter
"Es geht um Eigentum, Gerechtigkeit und offene Kommunikation"
„Ich kenne die Erfahrung, dass es Zeit braucht, bis man sich in der neuen Rolle findet, sich organisiert und eine Struktur in den Tag bekommt“, sagt Dr. Kirsten Schubert. Viele Jahre hatte sie als Führungskraft im Konzern ihres Vaters gearbeitet. Aus der Erfahrung der - missglückten - Nachfolge wurde nicht nur ein Buch, sondern auch eine Freiberuflichkeit. Mit allem, was bei so einem Rollenwechsel ansteht. „Ich hatte mich immer stark mit meiner beruflichen Rolle identifiziert und jetzt musste ich mich fragen: Was sind weitere Persönlichkeitsanteile und Säulen meiner Identität?“ Sich selbst in einem solchen Prozess Zeit zu geben und nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, diese Erfahrung gibt sie weiter. (weiterlesen)

Isabell Reinecke Isabell Reinecke, presigno GmbH
begleitet Tanja Boldan

"Keine Angst vor Misserfolg haben ..."
„Mir ist es wichtig, junge Frauen zu unterstützen. Ich kann das jetzt mit vielen Erfahrungen guten Gewissens tun“, sagt Isabell Reinecke. Sie hat selbst immer wieder erlebt, wie wichtig ein Blick von außen ist, der beim Perspektivwechsel helfen kann und die Unterstützung von Menschen, die sich für ihr Business interessierten. Was sie als Patin vor allem weitergeben will: „Eine Unternehmerin darf keine Angst vor Misserfolg haben. Es gibt immer Höhen und Tiefen.“ (weiterlesen)

Außerdem wurden diese Patenschaften gestiftet:

Thomas van der Most, amicu, begleitet Dorothea Huzarski

Elisabeth Kolberg, Grüne Akzente, begleitet Birgit Faude

Michael Radau, SuperBioMarkt, begleitet Ulrike Kolberg

Gabriele Reineke Marketing, und Jutta Beyrow, B3, begleiten Katja Moseler

Bernd Schulz, Business Consult, begleitet Christina Kuhnert

Markus Weber, w+, begleitet begleitet Susanne Beckmann

In Kürze stellen wir auch sie im Porträt und auf der Website vor.