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NEWSLETTER Mai 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Der Unternehmerinnenbrief hat mir alle Türen weit geöffnet." 2013 ist die Floristin Birgit Honvehlmann mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet worden und hat alle Kontakte, die sich ihr boten, gut genutzt. Jetzt engagiert sie sich als Patin und will auch das weitergeben: "Netzwerke wachsen automatisch, wenn man viel unterwegs ist. Mit dem U-Brief habe ich mein Netzwerk vergrößert, mit spannenden Einblicken in andere Branchen.“

Die Erfahrung von Birgit Honvehlmann zeigt: Der U-Brief ist das, was die ausgezeichneten Frauen gemeinsam mit den Koordinatorinnen in den Regionen daraus machen. In Emscher-Lippe treffen sich die ausgezeichneten Gründerinnen regelmäßig. In Rhein-Wupper gab es zuletzt das zweite Netzwerktreffen der Region. Und manchmal beginnt das Netzwerken schon am Tag der Präsentation oder mit der Auszeichnung. Wie bei Sabine Enning-Lind und Tina Attenberger, die im März ihre Unternehmerinnenbriefe erhielten. Die eine ist Coach für Ältere, die andere Floristin - jetzt findet im Blumengeschäft ein Workshop statt.

Welche Gründungen außerdem in den Regionen überzeugten und welche Kontakte zwischen Patinnen und Gründerinnen wachsen, steht in diesem Newsletter.
Viel Spaß beim Lesen und Stöbern - noch mehr Gründerinnen-Geschichten gibt es auf der Website www.unternehmerinnenbrief.nrw.de.

 

News für das U-Brief-Netzwerk

Darboven IDEE Förderpreis

Noch bis zum 31. Juli 2019 können sich Gründerinnen um den mit insgesamt 65.000 Euro dotierten IDEE-Förderpreis bewerben. Die Albert und Edda Darboven Stiftung fördert damit innovative Gründungen von Frauen. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 10.000 Euro und der dritte Preis mit 5.000 Euro.
Mehr Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: https://www.albertundeddadarboven-stiftung.de/die-foerderprojekte/idee-foerderpreis/

Female Founders Monitor 2019

Frauen sind bei den Startups in Deutschland deutlich unterrepräsentiert. Der Anteil der Startup-Gründerinnen liegt gegenwärtig bei nur 15,1% - auch wenn der Wert in den letzten Jahren leicht angestiegen ist. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Female Founders Monitor des Bundesverbandes der Startups e.V. Zudem erhalten Gründerinnen wesentlich seltener Venture Capital (7,8% der Frauenteams, 16,8% der Männerteams) und müssen daher häufiger auf andere Finanzierungsquellen, wie Familie und Freunde, zurückgreifen. (mehr)

U-Brief 2019

In allen Regionen sind auch 2019 wieder Bewerbungen möglich. Die genauen Termine der Bewerbungsfristen und Präsentationen veröffentlichen wir auf den regionalen Seiten unserer Website.

Kennen Sie - aus der Beratung oder aus Ihrem Netzwerk - Gründerinnen oder Unternehmerinnen, deren Vorhaben und Gründung Sie beeindrucken? Dann weisen Sie sie auf den Unternehmerinnenbrief hin, motivieren Sie sie, sich zu bewerben. Die ausgezeichneten Frauen schätzen das Feedback der Jury, die Kontakte, die hier entstehen und die Patenschaft, die im Alltag unterstützt.

Die Bewerbungsunterlagen gibt es zum Download auf der Website: www.unternehmerinnenbrief.nrw.de

 

Gründerinnen aus den Regionen

Sie sind ausgezeichnet!


Gründungskulturen verändern sich. Gründungen werden individueller und origineller. Auch Gründerinnen erfinden zunehmend Produkte, die es noch nicht gab, entwickeln innovative Kombinationen von Dienstleistungen, machen Angebote zu gesellschaftlich relevanten Themen, finden Lösungen für soziale Probleme. Auch beim U-Brief haben wir dieses breite Spektrum, das die Expertinnen und Experten in unseren Jurys überzeugte.

Nadine Seyrek

Nadine Seyrek, bride essentials
„Ich will Veranstaltungen mit Herz"
„Mit dem Hochzeitskleid wird die Planung einer Hochzeit für die Braut sehr real“, sagt Nadine Seyrek. Was liegt also näher, als die Hochzeitsplanung und ein Geschäft für Brautmoden miteinander zu verbinden. Bride essentials ist genau das: Ein Komplett-Paket für die Hochzeit. Und für die Veranstaltungsfachwirtin Nadine Seyrek genau die richtige Nische. Seit 2018 in Dülmen. (weiterlesen)

Lea Daniele Teuwen

Lea Daniela Teuwen, KundaLea - Tanz Theater Musik
„Jetzt darf ich authentisch sein ..."
„Jeder Mensch funktioniert besser im entspannten Zustand“, sagt Daniela Teuwen. Runterkommen – darum geht es ihr in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen. Runterkommen – das unterstützt sie durch Körperübungen, Yoga, Meditation, Tanz oder Musik. All das gehört zum Repertoire der Tanzpädagogin und Kinder-Yogalehrerin. (weiterlesen)

Sabine Engel Sabine Engel, IQutilis GmbH 
„Dieses Produkt entlastet alle"

„Das gab’s wirklich noch nie?“ Sabine Engel kennt die überraschte Rückfrage zu ihrem Produkt. Und sie hat auch eine Erklärung: „Chronisch kranke Menschen haben keine Lobby.“ Ihr Produkt heißt „chronikit“: eine Notfalltasche für Asthmatiker und Allergiker, die überall schnelle Hilfe möglich macht. Ihr Anliegen: mehr Sichtbarkeit für chronisch Kranke im Sinne echter Inklusion. (weiterlesen)

Gabriele Wenning
Gabriele Wenning, Wenning Sales
Handwerkerin mit Zahlen

„Wer will schon vor einem Bildschirm mit Zahlen sitzen“, sagt Gabriele Wenning. Schließlich sollen Daten etwas erklären, sie sollen helfen Entscheidungen zu treffen oder Ziele zu formulieren. Daher macht es Sinn, sie so zu strukturieren und darzustellen, dass genau das möglich ist.  Gabriele Wenning bringt Ordnung und Struktur in Daten. Seit 2018 ist sie mit dem Schwerpunkt Sales Controlling in Hamminkeln selbstständig. (weiterlesen)

Annette Meyer zu Bargholz

Annette Meyer zu Bargholz, Textmeyer
Von Beruf: Journalistin, flexibel
„Gründen erweitert den Horizont“, sagt Annette Meyer zu Bargholz. Nach vielen Jahren als angestellte Redakteurin in der Schweiz lebt die gelernte Journalistin heute mit ihrer Familie wieder in ihrer Heimatstadt Bielefeld. Mit dem Ortswechsel hat sie auch die berufliche Rolle verändert: Sie arbeitet heute als freiberufliche Schreibberaterin, Journalistin und Texterin. Und sie hat sich eine neue Welt eröffnet: die Gestaltung von Webseiten und Social-Media-Kanälen. (weiterlesen)

Ruth Schaps

Ruth Schaps, Nachhilfeinstitut Schaps
Leichtigkeit am Lernen vermitteln
„Leichtigkeit am Lernen vermitteln.“ Mit diesem Ziel ist Ruth Schaps in Ostwestfalen-Lippe unterwegs. 2017 gründete sie in Lübbecke ihr Nachhilfeinstitut, 2018 die erste Filiale in Minden. Ihr Unternehmen ist ein Institut rund ums Lernen. Lernbegleitung und Coaching, Konzentrationstraining und Entspannung gehören in diesem Konzept zusammen. (weiterlesen)

Vera Sadowski
Vera Sadowski, sicher(l)Ich
„Es geht um gute Beziehungsarbeit"

„An wen kannst du dich wenden, wenn du unzufrieden bist?“, „Fühlst du dich wohl?“, „Gibt es klare Regeln?“ Fragen wie diese sind Teil einer so genannten Risikoanalyse und zugleich wichtige Voraussetzung für ein institutionelles Schutzkonzept. Vera Sadowski berät und begleitet Einrichtungen und Organisationen in diesen Prozessen. Ihr Schwerpunkt ist die Prävention sexualisierter Gewalt. Ihr Unternehmen in Bottrop heißt Sicher(l)Ich. (weiterlesen)

Sabine Enning-Lind

Sabine Enning-Lind, Systemisch-/Psychologische Beraterin Business Coach
„Begleitung auf den Buckelpisten des Lebens"

 Wie geht das eigentlich – Älterwerden? „Der Anspruch, in der ‚zweiten Lebenshälfte‘ glücklich sein zu wollen, sich weiter zu entwickeln, ist sehr viel höher geworden“, sagt Sabine Enning-Lind. Dies auch zu verwirklichen, sei aber oft schwierig. Alte Glaubenssätze und erlernte Rollenbilder verlangen Perspektivwechsel. Als Coach und psychologische Beraterin begleitet sie Menschen auf den „Buckelpisten“ des Lebens. (weiterlesen)


Außerdem wurden ausgezeichnet

In Emscher-Lippe:
Tina Attermann, Blüh auf! Blumenhandwerk

In Ostwestfalen-Lippe:
Martina Strietzel, Seniorenassistenz

Ihre Porträts lesen Sie bald auf unserer Website.

 

Hier engagieren sich Patinnen und Paten

Erfahrungen weitergeben - und selbst dazulernen

Eine Patenschaft kann ein Gewinn für beide Seiten sein. Viele Patinnen beschreiben, dass sie im Austausch mit einer jungen Gründerin auch selbst etwas dazulernen. Sei es, dass sie sich technisch etwas abschauen oder das, was sie alltäglich tun, noch einmal anders reflektieren und bewusster betrachten.

Martina Lupberger

Dr. Martina Lupberger, Unternehmensberatung
„Ich wollte immer anders beraten"

„Mich fasziniert, wie sich junge Frauen auf den digitalen Kanälen bewegen und den Spagat zwischen digitaler Präsenz und realem Leben hinbekommen“, sagt Dr. Martina Lupberger. Über den Austausch mit „ihrer“ Gründerin Alexandra Schollmeier, die die Ingenieurin für den Unternehmerinnenbrief NRW als Patin begleitet, freut sie sich auch deshalb. Sie selbst hatte nie eine Mentorin im engeren Sinne und hat das durchaus vermisst. (weiterlesen)

Christine Tovar


Dr. Christine Tovar, kosmish – Naturkosmetik selbst mischen
„Wenig Zeit und viel Herzblut"

„Für mich ist es spannend, Gesprächspartnerin für eine andere junge Unternehmerin zu sein“, sagt Christine Tovar. Was sie und für ihre Gründerin Sandra Rodenkirchen gleichermaßen spannend ist: „Unsere Ausgangssituation ist ähnlich. Wir sind beide klein gestartet und kennen den Alltag in der sogenannten Teilzeit-Selbstständigkeit.“ Wenig Zeit und viel Herzblut, das sei typisch für eine solche Gründung. (weiterlesen)

Birgit Honvehlmann

Birgit Honvehlmann, Moderne Floristik Steinbrecher
„Ich wollte was Neues schaffen"

Birgit Honvehlmann hat sich vor Jahren mit dem Betrieb selbstständig gemacht, in dem sie selbst ihre Ausbildung zur Floristin gemacht hat. sie kennt die Situation im Handwerk - und weiß wie es ist, in eine neue Rolle hineinzuwachsen. Das sind gute Voraussetzungen, um die Frisörmeisterin und Erfinderin des Aufbewahrungssystems Utily, Anna Reuter als Patin zu begleiten. „Anna Reuter ist ein kreativer Kopf, wir passen ganz gut zusammen.“ (weiterlesen)


Außerdem wurden diese Patenschaften gestiftet:

Frank Oberpichler, Durian GmbH, begleitet als Pate Sabine Engel, die Erfinderin des chronikit
Jörg und Ulla Manz (ehemals Babyone-Fachmärkte), begleiten die Einzelhändlerin und Inhaberin von mama rockt, Sonja Meier

 

 

 

„Gestaltung ist Kommunikation“, sagt Linda Schäfer. „Es geht im Design nicht ausschließlich um Verschönerung, sondern vor allem um Orientierung.“ Das ist ihr Anspruch. „Ich möchte mit Klarheit punkten in einer komplett reizüberfluteten Welt.“ Die diplomierte Kommunikationsdesignerin hat 2018 in Bielefeld den Graphikraum gegründet, „keine klassische Fullservice-Agentur“, sondern ein Büro für „ganzheitliche Markenbetreuung“.